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Ökumenischer Faschingsgottesdienst 2026

10. Ökumenischer Narrengottesdienst in Bad Neustadt

Am Mittwoch, den 11. Februar startete um 18.00Uhr der 10. Ökumenische Narrengottesdienst in Bad Neustadt. Dieses mal fand er in der Evangelischen Christuskirche statt. Zu den närrischen Klängen des Musikverein Gartenstadt zogen Pfarrerin Gerhild Ehrmann von der Evangelischen Kirchengemeinde, und Alexandra Andrea Ortloff mit  Diakon Wolfgang Dömling von der katholischen Pfarreiengemeischaft Bad Neustadt, Ronald Weisenseel vom Karnevalsverein Stadtgarde und Alexander Kröckel von der NES- KA-GE in das bunt geschmückte Gotteshaus ein. Auch viele Kirchenbesucher hatten ihren Faschingshut oder die Federboa aus dem Schrank geholt und freuten sich mit vielen Abordnungen befreundeter Faschingsvereine auf den Gottesdienst. Nach der liturgischen Eröffnung brachten die Gardemädels- und Jungs des KVSG, Schwung in die Gänge und tanzten ihren diesjährigen Gemeinschaftstanz. Beim Hallelu- Halleluja wurde es dann sportlich für die Gottesdienstbesucher selbst, denn bei jedem „Hallelu“ mussten die Frauen, und beim „preiset den Herrn“ die Männer aufstehen, was bei vier Strophen ganz schön in die Beine ging. In einer nachdenklichen Geschichte ging es darum, dass es neben den Dingen die man sieht, und die man zählen kann auch ganz viele Sachen gibt, die nicht so leicht zu zählen sind, wie zum Beispiel Zuneigung und gemeinsames Lachen. Dort entsteht dann jedoch wieder Gemeinschaft auf die man zählen kann, in der man sich wohl fühlt, und in der man willkommen ist. Außerdem können wir auch noch auf jemanden zählen, den wir zwar nicht sehen, den wir aber spüren und mit dem wir reden können.

Nach einem Schunkler intonierte Kirchenmusikdirektor Thomas Riegler an der Orgel „Lobe den Herren“. Am Ende der Predigt in Reimform, die von Alexandra Ortloff gehalten wurde kamen alle zu dem Schluss…. „Dann bleibt die Zusage leise und klar: Gott war da, Gott ist da und Gott bleibt da“. Die Garde des Rhönklub Salz brachte die vier Elemente- Feuer, Wasser, Luft und Erde tänzerisch in das Gotteshaus und nach jeder Fürbitte schallte ein schwungvolles „Glory Halleluja“ in die Welt hinaus. Natürlich durften auch das „Vater unser“ und die „Irischen Segenswünsche“ nicht fehlen und nach einer Einladung zum gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus hakte jeder seinen Nebenmann ein und sang kräftig die vier Strophen des schon zur Tradition gewordenen Kreuzbergliedes mit. Wir bedanken uns ganz Herzlich bei allen Mitwirkenden für diesen außergewöhnlichen Gottesdienst!

Text: Barbara Karsten vom Karnevalsverein Stadtgarde