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Heustreu
Pfarrkirche Zu den Heiligen Schutzengeln
Das Herz unserer Pfarrei ist die 1957 erweiterte und im Kirchenschiff neuerbaute Kirche "Zu den Heiligen Schutzengeln". Dort versammelt sich die Gemeinde, um in der Heiligen Messe Jesus Christus zu begegnen und als getaufte Christengemeinschaft den Glauben zu erfahren und bei den verschiedensten gottesdienstlichen Feiern Gott zu loben, zu preisen und im Gebet seine Nähe zu erfahren.
Die Kirche ist ein nach Westen ausgerichtetes dreischiffiges Langhaus mit gerade geschlossenem Chor. Sie besitzt ein Satteldach, das sich über den Seitenschiffen abflacht. Der Kirchturm steht östlich in der Mittelachse des Langhauses.
Der Kirchturm ist der älteste Bauteil der Kirche. Es handelt sich um einen Julius-Echter-Turm mit spitzem Helm und spitzbogigen Schallfenstern mit Maßwerk.Er wurde im 14. Jahrhundert errichtet und um das Jahr 1600 erhöht.
Das Langhaus und der Chor wurden nach Plänen des Würzburger Dombaumeisters Hans Schädel in den Jahren 1956 bis 1957 erbaut.
Die alte Kirche war den Hl. Drei Königen geweiht. Die wunderschönen Altäre der alten Pfarrkirche mit der Darstellung der Drei Könige schmücken heute die Pfarrkirche St. Nikolaus in Geldersheim bei Schweinfurt.
Michaelskapelle
Eine Besonderheit ist die dem Heiligen Erzengel Michael geweihte Kapelle auf dem „Michaelsberg" die zu einem Besuch und zum Verweilen einlädt. Ein früherer Kirchenbau kann auch hier vermutet werden. Mit den Fresken im Altarraum und nach der fachmännischen Restaurierung in den letzten Jahren ist diese Kirche einen Besuch wert.
Eine Sage berichtet, dass die Michaelskapelle ursprünglich auf einem anderen Berg errichtet werden sollte, das Baumaterial sei jedoch auf wunderbare Weise mehrmals nächtens immer wieder auf den Michaelsberg „überbracht worden". Dieses Sagenmotiv ist jedoch sehr häufig zu finden und kaum typisch für diese Kirche. Eine zweite, originellere Sage berichtet, daß die Schweden Heustreu verschont hätten, nachdem ihnen der Erzengel Michael, auf einem Pferd um die Kapelle reitend, gehörig Angst und Schrecken eingejagt hatte. Der Michaelstag am 29. September wurde bis Mitte des letzten Jahrhunderts als hoher Feiertag begangen, danach ging seine Bedeutung leider zurück, nicht zuletzt wegen des im selben Monat gefeierten Schutzengelfestes, dem Patrozinium der neuen Pfarrkirche.
Vitus-Kapelle
Ein weiteres Gotteshaus ist die kleine Veitskapelle aus dem 15. Jahrhundert. Alljährlich zum Gedenktag des Hl. Vitus (15. Juni) wird hier im Wiesengrund seit langem ein Gottesdienst gefeiert. 1956/57 wurde die Pfarrkirche neu erbaut und am 17. November 1957 offiziell dem Hl. Michael geweiht. Obwohl die Schutzengel nur beiläufig auf einem Zusatzdokument erwähnt werden, gilt die Kirche allgemein als „Kirche zu den hl. Schutzengeln". Eine umfassende Umgestaltung steht dieser Kirche in den nächsten Jahren bevor. Umfangreiche Sanierungsaufgaben, die zurückgehende Zahl von Kirchenbesuchern, der dadurch schwierigere Unterhalt und auch gewandelte Vorstellungen von einem Raum für liturgische Feiern machen dies unumgänglich
Zu Beginn der 50er Jahre wurde die alte Pfarrscheune von der neu gegründeten Kolpingsfamilie zu einem „Jugendheim" ausgebaut. 1996/97 wurde hier ein neues Pfarrheim erbaut, das seither neben der Kirche und dem Pfarrbüro Mittelpunkt des pfarrgemeindlichen Lebens ist. In unserem Pfarrheim stehen ein großer Saal und ein Gruppenraum auch Ihnen für private oder betriebliche Feiern zur Verfügung.
Terminvergabe: Stefanie Greb 09773 897797
Die Katholische Bücherei befindet sich in einem Anbau des Pfarrheimes. Sie ist über den Hof vor dem Pfarrheim zu erreichen.
Eine große Auswahl an Kinderbüchern und wechselnde Bestände von Literatur für Erwachsene wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Öffnungzeiten: Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat 16.00 - 17.00 Uhr; Jeden Sonntag 11.00 - 12.00 Uhr
Ansprechpartner Daniela Schneider 09773 897878
Zur Zeit dienen 24 Kinder und Jugendliche am Altar. Nach einer kurzen Schulungsphase meist nach der Erstkommunion werden die Kinder in die Schar aufgenommen. Neben den Werktags- und Sonntagsgottesdiensten sind die Minis natürlich auch bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen im Einsatz. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt treffen sich die Minis außerdem mal zum Spieleabend oder Pizza-Essen. Außerdem steht auch einmal jährlich ein Ausflug auf dem Programm.
Nähere Informationen: Susanne Sauer, Heustreu
Ein wichtiger lebendiger Baustein unserer Pfarrgemeinde ist die Kolpingsfamilie.
Schauen Sie doch mal auf der eigenen Hompage der Kolpingsfamilie vorbei. Hier können Sie Spanenndes entdecken, zum Beispiel Bilder vom alljährlich stadtfindenden Kinderfreizeiten.
1. Vorsitzender: Michael Reubelt Kontakt: vorstand@kolping-heustreu.de und jugend@kolping-heustreu.de
Seniorenkreis
Einmal im Moment sind alle Senioren von Heustreu eingeladen sich zu treffen, und sich auszutauschen, Geselligkeit zu genießen und sich die ein oder andere Anregung zu holen.
Das Senioren-Team unter Leitung von Gudrun Köberlein kümmert sich liebevoll um Speis und Trank und lässt sich für jedes Treffen wieder etwas Neues einfallen.
Termine und nähere Informationen finden Sie im Pfarrbrief oder im Pfarrbüro.
Hollstadt
Die Geschichte der Kirche „St. Jakobus d.Ä."
1421 ist Johann Stürmer, Pfarrer in Hollstadt urkundlich erwähnt. Hollstadt hatte zuerst Heustreu als Pfarrfiliale und es war sonntags abwechselnd Gottesdienst.
1600 wurde auf Befehl des Fürstbischofs Julius Echter von Würzburg die Kirche von Grund auf neu errichtet. Damals hatte die Gemeinde 200 Einwohner. Die Errichtung des Turmes erfolgte 10 Jahre später. 1716 wurde die baufällige Kirche erstmals restauriert. 1730 wurde im Turmuntergeschoss ein Hochaltar mit reichem Rokokoaufbau auf vier Säulen, von denen die inneren etwas zurückversetzt sind, erstellt.
Bei einer Visitation im Jahre 1897 wies Bischof Dr. Franz Josef von Stein, der spätere Erzbischof von München, auf den zu beengten Raum der Kirche hin. Am 11.11.1897 konstituierte sich der „Verein zur Erweiterung der Pfarrkirche zu Hollstadt". 1946 wurden von der Familie Weth der Kirche drei Glocken geschenkt, da diese im 2. Weltkrieg verloren gingen. Am 07. März 1969 wurde mit dem Abbruch der Kirche begonnen. Die moderne Zeltkirche wurde am 5. Juli 1970 vom Würzburger Weihbischof Alfons Kempf eingeweiht. Das neue Langhaus besteht aus mehrfach gestaffelten, mit Satteldächern bedeckten Baukörpern Der damalige Ortspfarrer war Matthias Meyer.
Die Orgel mit 20 Registern, zwei Manualen und einem Pedal wurde 1972 von Horst Hoffmann aus Ostheim errichtet.
Die neue Kirche wird teilweise noch im Osten und Norden von einem 6 m breiten Graben und 4 m hohen Befestigungsmauer eingefasst und dient seit Menschengedenken als Friedhof.
Im Rahmen dieses Friedhofes ist in den letzten Jahren ein eigener Bereich mit Urnenfeldern entstanden. Diese sammlen sich um ein künstlerisch gestaltetes Tor zum Leben.
An der Nordmauer im Friedhof ragte unter einem, von zwei Säulen getragenes Holzkreuz, ein lebensgroßes Holzkruzifix aus dem 18. Jahrhundert, empor. Dieses wurde 2007 restauriert.
Mitten aus der Festungsanlage erhebt sich der spitze Echterturm der Pfarrkirche, einem zum Himmel zeigenden Finger gleich. Mit der Auflage einen Raum zu schaffen, der ungefähr 600 Gläubige fassen soll, war Ende der 1960 Jahre die Aufgabe verbunden, einen neuen liturgischen Raum zu erstellen, der der Konstition über die Liturgie nach dem II. Vatikan Konzil gerecht wird. So versammeln sich die Gläubigen seither von drei Seiten rund um die zentrale Altarinsel. Mit Blick zueinander feiern sie Gottesdienst und das eucharistische Mahl.
Seit dieser Zeit hat sich die Anzahl der Gläubigen, die einen Gottesdienst besuchen, merklich reduziert. So entschieden die Ortsverantwortlichen 2024, den hinteren Teil der Kirche mit dem Altarbild der Vorgängerkirche abzutrennen und einen eigenen Bereich für die Wektagsgottesdienste zu schaffen.
Im Jahr 2026 wurde in diesem Bereich eine neue Krippe installiert. Kunstvoll gestaltete Figuren des Holzbildhauers Steffen Kranz aus Völkershausen bilden zusammen mit einer Kulisse des Hollstädter Dorfbildes eine außergewöhliche weihnachtliche Darstellung. Dabei wurde sowohl dem brutalistischen Baustil des Kirchengebäudes wie auch dem barocken Hochaltar, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, Rechnung getragen.
Zusammen mit dem alten und dem neuen Rathaus bildet die Kirche Sankt Jakobus rund um den Marienplatz ein Ensemble, an dem im Jahreskreis die Menschen zu vielen verschiedenen Veranstaltungen und Festen zusammenkommen . Wallfahrten, Prozessionen nehmen dort ihren Ausgang, Taufen, Erstkommunionen und Hochzeiten werden gefeiert sowie Beerdigungen begangen.
Überötlich bekannt ist die Kirche durch ihren Patron, den Heiligen Jakobus, den Älteren. Dem Herrenbruder ist die Hollstädter Kirche gewidmet . Seine Figur empfängt Pilger auf dem fränkischen Jakobusweg, der seit 2012 auch eine Wegstrecke von Irmelshausen über Hollstadt und Unterebersbach bis nach Bad Kissingen aufweist.
Die Lourdesgrotte in Hollstadt befindet sich auf dem malerischen Stationsberg und direkt neben dem Radwanderweg Fränkische Saale.
Sie ist Teil des dortigen Kreuzwegs und Stationsaufbaus (mitsamt der St.-Helena-Kapelle und einer Ölberggrotte.
Vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet, stellt die Anlage mit der bemalten Stuckfigur der Muttergottes ein weiteren geistlichen Kraftort in Hollstadt dar.
Besonders im Marienmonat Mai gestalten dort Gläubige, Vorbeterinnen und immer auch einige Musiker wöchentlich eindrückliche Andachten. Zahlreiche Votivtafeln erzählen davon, dass an diesem Ort schon so manches Gebet an die Gottesmutter gerichtet wurde und Erhörung fand.
Kinder zwischen 3 und 8 Jahren treffen sich circa alle sechs Wochen im alten Rathaus in Hollstadt zum sogenannten Kindersonntagstreff.
Mit großen Augen kommen die Kleinsten jedes Mal zur Türe herein und sind gespannt: Welche Geschichte erzählen und spielen wir heute? Was ist auf den Tischen schon wieder zum Basteln, Malen, Kneten oder Kleben vorbereitet, welche kleine Figur, welchen Gegenstand kann ich heute mit nachhause nehmen und dann daheim in jeden Tag einbauen. Was gibt es heute für leckeren Kuchen?
Und schaffen wir es heute, am Schluss noch ein Lied zu singen, zu spielen oder zu tanzen.
Im Laufe des Jahreskreises fertigen kleine Hände nach Anleitung zum Beispiel glitzernde Adventslichter, lustige Türclowns, Osternester oder schwebende Feen an und tragen sie jedes mal mit viel Stolz und Freude nach Hause. Eine Wichteltour in der Vorweihnachtszeit sowie Backen von Plätzchen bzw Osterhasen gehört mittlerweile schon fest zum Programm.
Abgerundet werden die Treffen durch das gemeinsame Lesen, Spielen und Erleben von kindgerechten Bilderbüchern rund um das jeweilige Thema.
Termine und Anmeldungen:
Stephanie Steiner
Oberer Dorfweg 3
97618 Hollstadt
Drei mal im Jahr feiern die Kinder des Sonntagstreffs eine Kinderkirche. Ob an der Krippendarstellung vor der Kirche, bei einer Faschingsfeier im Rathaus oder beim Picknick unten an der Grotte, überall können die kleinen Kinderherzen die große Nachricht hautnah erleben, dass noch jemand auf sie aufpasst und ihnen hilft. Infos und Termine: siehe oben
Zur Zeit dienen 15 Kinder und Jugendliche in Hollstadt am Altar. Nach einer kurzen Schulungsphase, meist nach der Erstkommunion, werden die Kinder bei einem feierlichen Einführungsgottesdienst in die Schar der Ministranten aufgenommen. Neben den Werktags- und Sonntagsgottesdiensten sind die Minis natürlich auch bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen dabei.
Mit viel Elan und Begeisterung begleiten sie außerdem Prozessionen und Wallfahrten mit Fahnen und Glocken.
Ein absolutes Highlight ist jedes Jahr die Sternsingeraktion: Die Minis ziehen nicht nur ihre bunten Gewänder an und üben einen neuen Segensspruch ein, sie gestalten den Aussendungsgottesdienst auch inhaltlich mit und zeigen so für die Sache ihr Gesicht. Für Kinder in benachteiligten Regionen der Erde machen sie sich auf den Weg und sammeln, nachdem sie jedem Haus Gottes Segen für das neue Jahr zugesagt haben.
Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt treffen sich die Minis manchmal zum Pizza-Essen oder machen einen Ausflug, zum Beispiel in die Kletterhallte oder einen Freizeitpark.
Neuerdings stehen auch Mitmachaktionen im pastoralen Raum Bad Neustadt im Raum. Der Ministrantentag im Juli 2026 hat allen Kindern, die daran teilgenommen haben, viel Spaß gemacht
Nähere Informationen: Sophie Balling
Hauptstraße 36
97618 Hollstadt
Das Team des Frauenbundes Hollstadt lädt Interessierte zu einem ganzen Strauß verschiedener Veranstaltungen ein.
Dazu gehört:
Essen, Trinken, Neues erfahren beim Frauenfrühstück am Samstag vormittag
Feiern/Sich Verkleiden, Spaß haben beim Faschingskaffee im Frühjahr
Anliegen sammeln und der Heiligen Marie bringen bei der Maiandacht im Mai
Laufen, Nachdenken, Beten, Singen und Ankommen bei der Fuß-Wallfahrt auf den Findelberg Anfang Juli
Ausblick genießen, Leckereien austauschen und genießen beim Abendspaziergang an einem Sommerabend
Drähte biegen und dekorieren beim Workshop im Herbst
Anspiele erleben, Geschichten zuhören und leckere Plätzchen probieren beim Adventsnachmittag
Für Senioren und ältere Mitbürger sich Einsetzen beim Bastelabend vor Weihnachten
Ansprechperson:
Christine Koletnik
Hauptstraße 31
97618 Hollstadt
Die Katholische öffentliche Bücherei ist im alten Rathaus, Adresse: Am Kirchhof 8, Hollstadt, 97618 untergebracht
Öffnungszeiten: Dienstags 15.00 - 16.00 Uhr
Sonntags 10.30 - 11.30 Uhr
Bestand:
150 Sachbücher
1.650 Romane
1500 Jugendbücher und Romane
1.450 Bilder- und Kinderbücher
35 Tonies
90 Spiele (mehrheitlich HABA-Spiele)
Über die Austauschbücherei der Diözese besteht auch die Möglichkeit spezielle Bücherwünsche zu erfüllen.
Service
- Laufend neue aktuelle Lektüre,
- HABA-Spiele in großer Auswahl,
- Bücher nach Wunsch über die Fernleihbücherei Würzburg,
- Laufend aktuelle Bücher aus der Austauschbücherei der KBA Würzburg,
- Bücher speziell für das Erste Lesealter,
- Kinderspielecke.
Büchereileitung:
Christine Zwierlein
Fässertalstraße 31
97618 Hollstadt
Junkershausen
Die Junkershäuser „Herz-Mariä"-Kirche
Mehrere Jahrhunderte lang gehörte das Dorf Junkershausen zum Kloster Bildhausen, hatte jedoch keine eigene Kirche. Auch eineinhalb Jahrhunderte nach der Säkularisation mussten die Junkershausener im Nachbarort Wargolshausen den Gottesdienst besuchen. Der lang gehegte Wunsch nach einer eigenen Kirche ging erst 1947 bis 1949 mit dem Bau der heutigen Kirche in Erfüllung. Zu diesem Zweck wurde sogar ein eigener Steinbruch erschlossen. Am 10. Oktober 1949 wurde die Kirche vom Würzburger Bischof Julis Döpfner eingeweiht.
In den Wirren des 2. Weltkrieges hatte Papast Pius XII. die Welt dem Herzen Mariä geweiht. Dieses Anliegen hat der damalige Pfarrer Hegmann aufgegriffen und vorgeschlagen, das neue Gotteshaus dem Herzen Mariä besonders anzuvertrauen. So entstand im kleinen fränkischen Dorf, als einem der ersten Kirchen weltweit, ein Gebetsort mit dieser Widmung.
Im Kircheninneren befindet sich ein Altarbild des Münchener Malers Franz Leubelt mit Darstellungen aus dem Leben Mariens, entstanden 1952. Der linke Seitenaltar wird geschmückt von dem historischen Altar aus der ehemaligen Hauskapelle der Schwestern aus dem Moritzhaus. Der rechte Seitenaltar ist mit einer Strahlenkranz ausgestattet. Im Altarraum befinden sich um das Jahr 1970 von Bildhauer Hubert Knobling geschaffene Figuren der hl. Maria und des hl. Josef. Die einfache, elektronische Orgel wurde im Jahr 1995 von Max Warmuth gespendet.
Ein Bild von der Einweihung zeigt in der Mitte Bischof Julius, der von Ortspfarrer Hegmann begrüßt wird, rechts außen Pater Berthold Miller (geb. am 02.08.1900 in Wargolshausen)
Höhepunkte des Junkershäuser Kirchenjahres sind erst einmal das alljährlich stattfindende Adventskonzert in der stimmungsvollen kleinen Kirche mit immer hochkrätigen Musikgruppen aus Nah und Fern, ein Besuch an der von Dieter Frank aus Milz in Thüringen geschaffenen Krippe und der Umgang der Sternsinger am Festtag Dreikönig. Auch der festlich gestaltete Ostergottesdienst mit anschließendem Umtrunk auf dem Kirchplatz, zu dem die Pfarrei immer auch Gäste aus den umliegenden Dörfern begrüßen darf, und die Wallfahrten nach Wargolshausen und Hendungen lassen die Junkershäuser Herzen höher schlagen.
Am Samstag nach dem Herz-Jesu-Fest ist der höchste kirchliche Feiertag in Junkershausen: Das Patrozinium zu Ehren des unbeflekten Herzens Mariens wird traditionell mit einem Festgottesdienst und einer sich anschließenden Sakramentsprozession gefeiert.
Jeden Samstag versammeln sich Gläubige aus Nah und Fern von 10.00 - 17.00 Uhr vor dem Allerheiligsten in der schön geschmückten Junkerhäuser Kirche. Bei Lobpreismusik, Gebeten und auch wohltuenden Zeiten der Stille stellen sich glaubende Menschen in die Gegenwart des Herrn, der ja im geheiligten Brot in besonderer Weise allen, die nach Gott suchen, nahe kommen möchte.
Einfach da sein, durchatmen, zu sich kommen und ins Hören und Schauen kommen liegen da ganz eng beieinander. So kann Anbetung für den Menschen zur echten Auszeit und zur Quelle für das alltägliche Leben und den eigenen Glauben werden.
Jede/r, der/die möchte, kann zu dieser Anbetung einfach mal dazukommen und je nach persönlichem Bedarf die Kirche zu seiner Zeit in Frieden auch wieder verlassen.
Fühlen sie sich eingeladen!
Unsleben
Pfarrkirche Heilig Kreuz
Die Pfarrei Unsleben wurde im Jahr 1466 durch Abtrennung von der Urpfarrei Brend gegründet. Die alte Kirche wurde in den Jahren 1466 bis 1470 erbaut und ab dem Jahr 1600 bis 1602/08 erweitert; der Kirchturm entstand im Jahr 1620. Die neue Kirche wurde im Jahr 1936 fertig gestellt. Die Einweihung durch den Würzburger Bischof Matthias Ehrenfried fand am 5. Juli 1936 statt.Alte und neue Kirche bilden eine rechtwinklige Anlage. Die alte Kirche, die sich nicht mehr im Originalzustand befindet, war nach Osten auf den ehemaligen Chorturm ausgerichtet. Dieser besitzt einen spitzen Helm und spitzbogige Schallfenster mit Maßwerk. Zwischen dem Turm und der neuen Kirche befindet sich ein Verbindungsbau mit Torbogen. Die neue Kirche orientiert sich nach Norden. Das Langhaus besitzt sechs, der gerade geschlossene Chor zwei Fensterachsen. Die Fenster sind rundbogig.
Ausstattung: Der Hochaltar mit einem Kruzifix und Seitenfiguren über den Durchgängen ist klassizistisch aus der Zeit um 1780. Weiterhin ist ein rechter Seitenaltar mit Altarbild und eine Kanzel vorhanden. Eine Muttergottes mit Engeln im Strahlenkranz ersetzt den linken Seitenaltar. Die Kirche enthält auch Grabmäler der Truchsessen von Wetzhausen, besonders das des Bernhard und seiner Frau († 1554). Die Orgel ist auf der südlichen Empore aufgestellt. Das Geläut der Kirche besteht aus vier Glocken.
Der Innenraum der 1934 errichteten Kirche wurde 2008 neu gestrichen und die Orgel aus dem Jahre 1899 generalüberholt. Die abgeschlossenen Renovierungsarbeiten feierte die Pfarrgemeinde im April 2009 mit einem Orgelkonzert mit Kantor Peter Rottmann, an dem sich auch die Musikkapelle und der Gesangverein beteiligten.
Marienkapelle
Um die Marienkapelle zu erreichen quert man die antike Streubrücke. In etwa 300 Meter Entfernung erreicht man die kleine Marienkapelle, die im Schatten von alten Bäumen den Wanderer als ruhiger und besinnlicher Ort empfängt. Liebevoll gepflegt und gerne von Einheimischen und Vorbeikommenden gesucht ist die Marienkapelle ein besonderer Kraftort in Unsleben geworden. So mancher Radfahrer vom Streutalradweg macht dort gerne auch Station, erholt sich in der kühlen Stille und brennt ein kleines Kerzchen an. An Christi Himmelfahrt findet dort jährlich ein gut besuchter Freiluftgottesdienst statt. Auch die Kinder und jungen Familien haben neuerdings diesen Ort wieder entdeckt und feiern an Heilig Abend Weihnachten draußen vor dem Dorf.
12 Ministranten unterstützen zur Zeit abwechselnd den Pfarrer bei seinem Dienst. Bei Sonn- und Wektagsgottesdiensten sind sie genauso im Einsatz wie bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen.
Die Älteren übernehmen bereits Verantwortung und lernen im Sommer die neuen Minis nach ihrer Erstkommunion ein. Bei einem feierlichen Gottesdienst im Herbst werden dann Gewand und Kreuz überreicht und der Segen Gottes für den Dienst herabgerufen.
Das Wort Gemeinschaft wird bei den Unslebener Minis GROSS geschrieben. So veranstalten die Messdienser mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Familien im Advent einen gemütlichen Punsch- und Plätzchen Abend auf dem Kirchplatz und beteiligen sich an Erntedank- und Osterbrot-Aktionen. Das dabei erlöste Geld kommt der Ministrantenkasse zugute, die daraus zum Beispiel Fahrten zum Katholikentag, eine Teilnahme am Ministrantentag oder Auflüge in einen Freizeitpark finanziert.
Absolutes Highlight des Ministrantenjahres ist die Sternsinger-Aktion: In bunte Gewänder gehüllt ziehen die Minis mit eigens geprobten Sprüchen rund um den Dreikönigstag von Haus zu Haus, wünschen den Gemeindemitgliedern Gottes Segen und setzen sich für Spenden zugunsten von Kinderhilfsprojekten weltweit ein. Es ist anstrengend, aber jedes Jahr wieder ein Erlebnis. Und wenn dann alle beim abschließenden Pizzaessen sitzen, sind sie sehr stolz und froh, dass sie es immer noch schaffen, bei jeder Tür zu singen, die ihnen aufgemacht wird.
Kontakt und weitere Infos: Monika Karlein, Unsleben
Die Katholische Öffentliche Bücherei Unsleben ist im renovierten Alten Schulhaus neben der Kirche untergebracht.
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mittwoch: 16.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag: 9.30 bis 11.00 Uhr
Bestand:
150 Sachbücher
1.650 Romane
1500 Jugendbücher und Romane
1.450 Bilder- und Kinderbücher
35 Tonies
90 Spiele (mehrheitlich HABA-Spiele)
Über die Austauschbücherei der Diözese besteht auch die Möglichkeit spezielle Bücherwünsche zu erfüllen.
Service
- Laufend neue aktuelle Lektüre,
- HABA-Spiele in großer Auswahl,
- Bücher nach Wunsch über die Fernleihbücherei Würzburg,
- Laufend aktuelle Bücher aus der Austauschbücherei der KBA Würzburg,
- Bücher speziell für das Erste Lesealter,
- Kinderspielecke.
Büchereileitung
Isolde Niemetz
Hauptstraße 10
97618 Unsleben
E-Mail ali.niemetz(at)web.de
In Unsleben gibt es noch eine lebendige Kolpingsfamilie, die sich nach Kräften in das kirchliche und dörfliche Leben einbringt. Dazu gehört die Begehung des Kolpinggedenktages im Dezember genauso wie die Durchführung von Sternwallfahrten
1. Vorsitzender: Matthias Hein,
Wechterwinkler Straße 15
97618 Unsleben
Seit 2000 bereichert die Kirchenband Staccato die Pfarrgemeinde Unsleben. Nicht nur bei Familiengottesdiensten sondern auch bei der Erstkommunion oder dem Kolpinggedenkttag werden rhythmische Lieder gesungen. Die Gruppe probt nach Absprache und singt in wechselnden Besetzungen.
Kontakt: Sonja Schirber,
Jahnstraße 11
97618 Unsleben
Wargolshausen
Die Kuratiekirche St. Dionysius wurde in den Jahren 1971 bis 1972 als moderner Kirchenneubau erreichtet und am 23. September 1971 geweiht. Er ersetzte ein baufälliges Barockgebäude, wobei der historische Julius-Echter-Turm aus dem Jahr 1617 erhalten blieb.
Der Innenraum der Kirche ist von einem mordernen Erscheinungsbild gesprägt.
Wichtige Ausstattungsgegenstände:
- Das Bronzekreuz: Das zentrale Bronzekreuz im Altarraum von St. Dionysius in Wargolshausen wurde von dem bekannten unterfränkischen Bildhauer und Bronzegießer Max Walter (1933–2017) aus Vasbühl im Gussverfahren geschaffen. Typisch für Walters Arbeiten zeichnet sich das Kreuz durch eine lebendige, leicht reliefartige Oberflächenstruktur aus. Das Zusammenspiel aus Licht und Schatten bricht die Härte des Metalls auf und verleiht ihm eine organische Struktur.
Passend zur nüchternen, modernen Architektur des Neubaus verzichtet das Bronzekreuz auf barocken Prunk. Es lenkt den Blick der Gemeinde als meditativer Fixpunkt direkt auf das Altargeschehen: In den Bildtafeln unterhalb des Kreuzes werden die Verkündigung des Engels an Maria, die Geburt und die Kreuzigung Jesu sowie das Pfingstgeschehen dargestellt.
- Moderner Tabernakel: Die Kirche verfügt über einen eigens für den Neubau neu angeschafften, modernen Tabernakel.
Die Orgel
Die Orgel von St. Dionysius wurde im Jahr 2000 als moderne Anlage neu eingebaut. Das Instrument wurde von der renommierten regionalen Orgelbaufirma Hoffmann & Schindler aus Ostheim vor der Rhön errichtet. Die Schleifladenorgel besitzt eine mechanische Ton- und Registertraktur, verteilt auf zwei Manuale und Pedal mit insgesamt 896 Pfeifen (davon 124 Holzpfeifen).
Historischer Kirchhof: Die Anlage ist von den archäologischen Befunden eines ehemaligen, befestigten Kirchhofs umgeben, dessen Spuren bis ins Mittelalter zurückreichen
Zur Geschichte der Kuratie Wargolshausen
Die Geschichte kirchlichen Lebens in Wargolshausen reicht weit zurück. Bereits in den Zinsbüchern des Klosters Bildhausen aus dem Jahre 1488 wird ein befestigter Kirchhof erwähnt. Für Historiker Dr. Wagner ein Indiz dafür, dass bereits zu dieser Zeit eine Kirche existiert hat. Genaue Aufzeichnungen liegen dagegen über die im Jahre 1701/02 an den Julius-Echter-Turm (Baujahr1617) angebaute barocke Kirche, die allerdings in den Jahren 1971/72 einem modernen Neubau weichen musste, vor. (siehe oben) Mit dem Weggang von Pfarrer Fiegler im Jahre 1969 gab es keinen festen Priester mehr im Ort, sondern Pater Dr. Ballweg „versorgte" vom Kloster Lebenhan aus die zur Pfarrei Wülfershausen gehörende Kuratie. Erst im Jahre 1835 hatte der Ort einen eigenen Pfarrer bekommen. Ermöglicht wurde dies durch die großzügige Erbschaft des Revierförsters Kaspar Heid. Überhaupt zieht sich eine hohe Spendenbereitschaft durch die Jahrhunderte der Wargolshäuser Kirchengeschichte. Alleine für den Kirchenneubau in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden 100.000 DM von der Ortsbevölkerung bereitgestellt. Hinzu kamen an die 7.000 freiwillige Helferstunden. Ein Phänomen übrigens, das immer wieder festgestellt werden konnte. Auch der Pfarrheimneubau im Jahre 1993, der mittlerweile einen eingruppigen Kindergarten im Obergeschoss beherbergt, ließ sich nur realisieren, weil die Ortsbevölkerung mit anpackte. 6.500 freiwillige Helferstunden konnten seinerzeit registriert werden. Nach außen ist Wargolshausen durch das Kapellenfest am Fest Mariä Himmelfahrt bekannt geworden. Seit der Einweihung, der von dem Würzburger Arzt Dr. Hermann Dennemann gestifteten Marienkapelle, findet jedes Jahr an diesem Feiertag im August an dem sakralen Bauwerk am Waldesrand ein feierlicher Gottesdienst mit anschließendem Fest statt. Zum Einweihungsgottesdienst am 15. August 1979 wurde auch die Singgruppe gegründet; ein „junger Chor", der in den vergangen drei Jahrzehnten nicht nur besondere Gottesdienste musikalisch gestaltet hat, der auch mehrfach mit seinen Konzerten über die Ortsgrenzen hinaus bekannt geworden ist.
Das katholische Pfarrheim Sankt Josef wurde Anfang der 1990er Jahre als Neubau errichtet
Im Erdgeschoss befinden sich der Pfarrsaal, mit angeschlossener Küche und sanitären Anlagen. Dieser dient für Seniorenveranstaltungen, Kinderkrippen, Krabbelgruppen und weitere kirchlichen Veranstaltungen. Auch eine private Vermietung für Familienfeiern,Geburtstage, Taufen und Versammlungen ist möglich.
- Adresse: Mittlere Dorfstraße 22, 97618 Wargolshausen
Im Obergeschoss befindet sich der eingruppige Kindergarten des Grabfelddorfes (siehe unten)
Der Cariatas- Kindergarten Sankt Josef bietet 25 Kindern einen professionell geführten und kreativ gestalteten Ort zum Sich-Entwickeln, Lernen, Groß werden und Freunde finden an.
Das Team rund um Kita-Leiterin Vera Nebel begleitet kleine Menschen mit viel Liebe und Humor in den ersten Lebensjahren .
Nähere Informationen erhalten Sie auf Homepage des Kindergartens.
Hallo!
Herzliche Einladung für alle Kinder von 0 bis 9 Jahren zu unseren bunten, spielerisch gestalteten und abwechslungsreichen Kinderkirchen-Feiern.
Kinder und Eltern treffen sich 3-4 mal pro Jahr entweder im Nebenraum der Kirche in Wargolshausen oder im Jugendheim in Junkershausen oder einfach auch draußen
Gemeinsam feiern wir einen Wortgottesdienst (ca. 30 Min), in dem die Kinder die „Hauptrolle“ spielen. Alle Texte sind für unsere Besucher extra geschrieben. Zu unseren Liedern kann man oft klatschen, tanzen oder sie mit Gesten begleiten. Bei unseren Spielen können schon die Kleinsten mitmachen. Und oft gibt es auch ein kreatives Angebot zum Mit- NachHause-Nehmen.
Wenn Du neugierig geworden bist, dann besuch uns einmal - wir freuen uns!
Die genauen Termine für die nächsten Kleinkindergottesdienste findest Du in der Gottesdienstordnung oder in der Goldbach-post.
Kontakt: Monika Reinhart-Lösch
Steinige Straße 6
97618 Wargolshausen
Zur Zeit dienen 11 Kinder und Jugendliche in Wargolshausen am Altar. Nach einer kurzen Schulungsphase, meist nach der Erstkommunion, werden die Kinder bei einem feierlichen Einführungsgottesdienst in die Schar der Ministranten aufgenommen. Neben den Werktags- und Sonntagsgottesdiensten sind die Minis natürlich auch bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen dabei.
Mit viel Elan und Begeisterung begleiten sie außerdem Prozessionen und Wallfahrten mit Fahnen und Glocken.
Ein absolutes Highlight ist jedes Jahr die Plätzchenback-Aktion am Buß- und Bettag. Ganz selbständig backen die Minis viele verschiedene Sorten Plätzchen und verpacken sie anschließend zu liebevoll gestalteten Geschenkpäckchen. Darüber freuen sich die Senioren, die dann im Anschluss besucht werden. Außerdem gestalten die Minis jedes Jahr eine Station der Adventsfenster, beteiigen sich an der Sternsingeraktion und klappern natürlich in den Kartagen.
Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt treffen sich die Minis manchmal zum Pizza-Essen oder machen einen Ausflug, zum Beispiel in die Kletterhallte oder einen Freizeitpark.
Neuerdings stehen auch Mitmachaktionen im pastoralen Raum Bad Neustadt im Raum. Der Ministrantentag im Juli 2026 hat allen Kindern, die daran teilgenommen haben, viel Spaß gemacht
Nähere Informationen: Julia Büttner, Gänsbergstraße 32, 97618 Wargolshausen
Pfarrgemeinderat & Kirchenverwaltung
- Bühner, Karin (Vorsitzende)
- Postler, Eva (Vorsitzende)
- Büttner, Ansgar (Schriftführer)
- Hellwig, André
- Hesselbach-Gensler, Juliane
- Manger, Heinz
- Messner, Gabriele
- Müller, Klaus
- Reinhart, Birgitt
- Schmitt, Apollonia
- Seufert, Silvia
Ihre Ansprechpartner
- Gütling, Walter (Heustreu)
- Vorndran, André (Hollstadt)
- Warmuth Gregor (Junkershausen)
- Baumeister, Karl-Heinz (Unsleben)
- Schmitt, Artur (Wargolshausen)
- Schmitt, Dietbert (Wollbach)


