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Pfarrvikar Kamil Czupski erhält die deutsche Staatsbürgerschaft

Es war ein besonderer Moment im Landratsamt Rhön-Grabfeld: Landrat Thomas Habermann hat Pfarrvikar Kamil Czupski offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. In einem würdigen und zugleich persönlichen Rahmen mit Vertreterinnen und Vertretern der Pfarreiengemeinschaft St. Martin, Brend wurde die Einbürgerungsurkunde überreicht. Ein Schritt, der für den 37-jährigen Geistlichen eine große Bedeutung hat.

„Die Einbürgerung ist mehr als ein Verwaltungsakt. Sie steht für Ankommen, Zugehörigkeit und die bewusste Entscheidung, Teil unserer Gesellschaft zu sein“, betonte der Landrat im Gespräch. Gerade Menschen, die sich wie Czupski beruflich und ehrenamtlich in besonderer Weise einbringen, seien eine Bereicherung für das Gemeinwesen.

Engagement in Seelsorge und Gemeinschaft
Czupski ist seit Sommer 2025 als Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft St. Martin, Brend, tätig und wirkt im Pastoralen Raum Bad Neustadt an der Saale. Zuvor war er viele Jahre in der Seelsorge aktiv, unter anderem in Ludwigshafen und zuletzt in Blieskastel mit einem Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendseelsorge sowie im Religionsunterricht.
Geboren wurde er 1989 im polnischen Sanok. Nach dem Eintritt in den Franziskanerorden im Jahr 2008 studierte er in den kommenden Jahren in Krakau und Würzburg Philosophie und Theologie. Seit 2012 lebt und arbeitet Czupski in Deutschland. Er erwarb später den Abschluss als Magister Theologiae und empfing 2017 die Priesterweihe. Mit Wirkung zum 1. September 2025 ist er durch Bischof Franz Jung in den Dienst der Diözese Würzburg aufgenommen und zum Pfarrvikar ernannt worden.

Einbürgerung als gelebte Integration
Im Landratsamt Rhön-Grabfeld werden jährlich rund 300 Einbürgerungen vollzogen. Jede einzelne stehe für eine persönliche Geschichte, so der Landrat. „Diese Vielfalt macht unseren Landkreis stark. Es freut uns besonders, wenn Menschen, die sich beruflich und gesellschaftlich engagieren, diesen Schritt gehen.“ Auch Kamil Czupski selbst zeigte sich dankbar, die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten zu haben.

Christian Hüther